Gewichtheben. Jahrbuch 1982
Gewichtheben an einer neuen Grenze
Deutsche Zusammenfassung von Tyazhelaya Atletika. Ezhegodnik 1982 (Moskau: Fizkultura i Sport, 1982), S. 3–4: der Text ist eine Paraphrase, keine Übersetzung.
Ein Beschluss des Zentralkomitees der KPdSU und des Ministerrats der UdSSR von 1981 forderte Massensport in der Nähe von Wohnorten und Arbeitsplätzen.
Gewichtheben in Zahlen (1. Januar 1982)
- Über 342,000 Teilnehmer, darunter etwa 60,000 Schüler in Jugendsportschulen; über 121,000 aktive eingestufte Heber, fast 3,000 Meister des Sports und 11,500 Anwärter auf den Meister des Sports und erstklassige Heber.
- 1981 ausgebildet: 40 Meister des Sports der internationalen Klasse, 631 Meister des Sports, 4,606 Anwärter auf den Meister des Sports und erstklassige Heber, 72,427 Heber der Jugendklassen.
- 14,414 Klubs, 1,393 Fachhallen, 2,582 besoldete Trainer (1,641 mit einem sportpädagogischen Abschluss), 32,199 ehrenamtliche Trainer, über 30,000 geprüfte Kampfrichter.
Massensport
- Das Wachstum wird durch den Mangel an Hallen und Ausrüstung gebremst. Nur 2,540 Wettkampf- und 4,200 leichtere Hantelstangen werden jährlich hergestellt, obwohl viele Sport- und Fitnessprogramme sie benötigen; selbst führende Zentren haben zu wenige.
- Vorschläge: überdachte Freiluftplattformen in der Nähe von Arbeitsplätzen und in Ferienlagern; mehr Kraft-Fitness-Gruppen, offen für Kinder, als Zulauf für das Gewichtheben; Vorführungen von Hebern der Nationalmannschaft und Hebewettbewerbe; Gewichtheben mit der Kugelhantel in den Zuständigkeitsbereich der Kommission für athletische Gymnastik aufgenommen.
Spitzensport: Schwachstellen
- Schwach: Aserbaidschan, Moldawien, Lettland, Tadschikistan, Turkmenien, Estland und das Bildungswesen. Verbessert, aber nicht Spitze: Georgien, Wodnik, Trudowyje Resserwy und die meisten Gewerkschaftsvereine.
- Im Rückgang: die Organisationen der RSFSR und des Verteidigungsministeriums; die Zentren Rostow, Swerdlowsk und Chabarowsk. Das Training ist an den höheren Sportmeisterschulen von Moskau, Leningrad, Odessa und Tallinn schlecht organisiert.
- Der RSFSR fehlt es an Stützpunkten und ausgestatteten Hallen; Weißrussland und dem Verteidigungsministerium fehlt es an qualifizierten Trainern.
- Mehreren Klassen fehlt eine Reserve; bei 67.5 kg kann niemand um Welt- oder Olympiatitel mitkämpfen.
- Laxe Disziplin, langsame Nachwuchsentwicklung, langsame Übernahme neuer Methoden, schwache Trainerfortbildung und Literatur; das Jugendschulprogramm ist überfällig.
Antwort
Für die XXIII. Olympischen Spiele erarbeiteten das Sportkomitee und das Allunions-Forschungsinstitut für Körperkultur (VNIIFK) ein umfassendes Zielprogramm, das den regionalen und den Fachstellen Aufgaben zuweist. Der olympische Erfolg hängt von seiner Umsetzung ab.